Herren-Bundesliga Saison 2019/20

schachbundesliga

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Die Herrenbundesliga beginnt am Wochenende 23./24. November ihre neue Saison.

Als Elofavorit startet einmal mehr der Dauersieger der vorangegenen Jahre, die OSG Baden-Baden, der gleichzeitig Titelverteidiger ist. Aus der zweiten Bundesliga aufgestiegen sind der Aachener SV, Lingen, Bayern München und Speyer-Schwegenheim.

In dieser Saison wird wieder eine zentrale Runde stattfinden. Vom 1. bis 3. Mai kämpfen dann in Berlin die Männer und die Frauen um Punkte für den Titel oder gegen den Abstieg. Die Wettkämpfe werden von zahlreichen Rahmenveranstaltungen wie dem Politiker-Turnier oder dem Lasker-Blitzturnier begleitet.

Der SV Lingen hatte nach der 4. Runde einen hervorragenden dritten Platz belegt - und zog einen Tag vor der 5. Runde seine Mannschaft zurück. Als Grund werden finanzielle Schwierigkeiten angegeben. Lingen steht damit als erster Absteiger fest, seine bisherigen Kämpfe werden genullt. 

ACHTUNG!

Die für den 14./15. März und 4./5. April angesetzten Doppelrunden wurden aufgrund des Corona-Virus auf unbestimmte Zeit verschoben. HIntergrund ist nicht nur die Ansteckungsgefahr an sich, sondern auch die zunehmenden Reisebeschränkungen und Quarantäne-Regelungen in Europa.

Zentrale Endrunde

Die Bundesligasaison 2019/2020 wird vom 14. bis 17. Oktober in Berlin mit einer zentralen Endrunde beendet. Gleich sieben Runden werden am Stück gespielt, was zu drei Tagen mit Doppelrunden führt.

Dabei wird nur noch ein Absteiger gesucht. Es gibt diesmal nur drei Aufsteiger aus der 2. Liga, zudem haben Lingen und Hockenheim ihren Rückzug erklärt.

9. Runde am 14. Oktober

SC Viernheim-OSG Baden Baden 3-5, Aachener SV-SF Deizisau 1-7, Bayern München-Werder Bremen 5-3, Hamburger SK-SV Hockenheim 3-5, Turm Kiel-SV Speyer Schwegenheim 5-3, SG Solingen-USV Dresden 6,5-1,5, SV Mülheim Nord-SF Berlin 3-5

10. Runde am 14. Oktober

SF Deizisau-SC Viernheim 4,5-3,5, OSG Baden Baden-Aachener SV 7,5-1,5, Werder Bremen-BCA Augsburg 4-4, SV Speyer Schwegenheim-Hamburger SK 3,5-4,5, SV Hockenheim-Turm Kiel 5,5-2,5, SF Berlin-SG Solingen 3,5-4,5, USV Dresden-SV Mülheim Nord 4-4

11. Runde am 15. Oktober

Aachener SV-SG Solingen 3-5, SC Viernheim-SV Mülheim Nord 5-3, USV Dresden-SV Hockenheim 2-6, SF Berlin-SG Speyer Schwegenheim 3-5, Turm Kiel-Werder Bremen 5,5-2,5, OSG Baden Baden-BCA Augsburg 6-2, SF Deizisau-Bayern München 6,5-1,5

12. Runde am 15. Oktober

SV Mülheim Nord-Aachener SV 7,5-0,5, SG Solingen-SC Viernheim 3,5-4,5, SG Speyer Schwegenheim-USV Dresden 3,5-4,5, SV Hockenheim-SF Berlin 3,5-4,5, Werder Bremen-Hamburger SK 4-4, Bayern München-OSG Baden Baden 4,5-3,5, BCA Augsburg-SF Deizisau 2,5-5,5

In der 12. Runde kommt es zu zwei riesigen Sensationen. Die beiden haushoch überlegenen Spitzenreiter Baden-Baden und Hockenheim, die bislang alle Kämpfe für sich entschieden hatten, unterlagen Bayern München und den SF Berlin. Und sie hatten das gewaltige Glück, dass der jeweils andere Titelaspirant auch verlor und sie immer noch mit 20-2 Punkten die Tabelle anführen, einen Punkt vor Deizisau.

13. Runde am 16. Oktober

SV Mülheim Nord-SG Solingen 1,5-6,5, SC Viernheim-Aachener SV 4-4, SG Speyer Schwegenheim-SV Hockenheim 0,5-7,5, USV Dresden-SF Berlin 3-5, Turm Kiel-Hamburger SK 5-3, OSG Baden Baden-SF Deizisau 4,5-3,5, BCA Augsburg-Bayern München 5,5-2,5

14. Runde am 16. Oktober

Bayern München-SV Mülheim Nord 4,5-3,5, BCA Augsburg-SG Solingen 3,5-4,5, SC Viernheim-Werder Bremen 3,5-4,5, OSG Baden Baden-SV Hockenheim 4,5-3,5, SF Deizisau-SG Speyer Schwegenheim 7-1, Hamburger SK-USV Dresden 4,5-3,5, Turm Kiel-SF Berlin 4-4

Die OSG Baden-Baden gewinnt den Entscheidungskampf der Liga gegen den SV Hockenheim knapp mit 4,5-3,5. Etienne Bacrot schlägt Rainer Buhmann, alle anderen Partien enden unentschieden.

15. Runde am 17. Oktober

SG Solingen-Bayern München 4-4, SV Mülheim Nord-BCA Augsburg 5-3, Werder Bremen-Aachener SV 6,5-1,5, SG Speyer Schwegenheim-OSG Baden Baden 0,5-7,5, SV Hockenheim-SF Deizisau 3-5, SF Berlin-Hamburger SK 4,5-3,5, USV Dresden-Turm Kiel 2,5-5,5

Letztendlich deutlicher, als es der Saisonverlauf aussagte, gewinnt Dauermeister OSG Baden-Baden seinen nächsten nationalen Mannschaftstitel. Auf Rang zwei schiebt sich noch Deizisau, die in der letzten Runde Hockenheim bezwingen. Hockenheim gewinnt Bronze, zieht sich aber in der nächsten Saison zurück.

Einziger Absteiger ist der Aachener SV. 

Partien

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